Diodenlaser


LASER steht für Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation, also Lichtverstärkung durch angeregte Strahlung.
Beim Diodenlaser wird der Laserstrahl über eine dünne Lichtleitfaser von der Diode im Gerät zum Ende der Faser geleitet und tritt dort aus.
Diodenlaser werden heute für zahlreiche chirurgische Eingriffe verwendet, weil sie weniger invasiv und dabei blutstillend sind und teilweise sehr viel präziser als das Skalpell arbeiten.

Durch den Diodenlaser werden bis zu 99,9 % der Bakterien und Viren im Einwirkbereich abgetötet, so dass der Laserstrahl im Wundbereich auch eine desinfizierende Wirkung hat. Diese hat eine schnellere Heilung des Gewebes zur Folge und führt zu einer Reduzierung von Rezidiven („Rückfällen“). Im Vergleich zu konventionellen chirurgischen Eingriffen sind laserchirurgische Eingriffe in der Heilungsphase deutlich weniger schmerzhaft.

Wird der Laserstrahl nicht punktgenau, sondern defokussiert eingesetzt, kann er zur Laserbestrahlung eingesetzt werden. Diese Behandlung hat eine entzündungshemmende, wundheilungsfördernde und analgetische (schmerzlindernde) Wirkung und kann zur Behandlung von Wundheilungsstörungen sowie bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (akute und chronische Gelenks-, Muskulatur- und Sehnen- bzw. Sehnenscheidenentzündungen) eingesetzt werden.

Einsatzgebiete des Diodenlasers:
Chirurgischer Einsatz

  • Warzen
  • Tumore / Geschwüre
  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnfleischtumore
  • Parodontosebehandlung

Therapeutischer Einsatz

  • Wundheilungsförderung
  • Schmerztherapie, Akupunktur
  • Hautkrankheiten
  • Arthrose
  • Erkrankungen der Sehnen und der Muskulatur